Demontage schweizerischer Werte

Die Waffeninitiative bringt ausser Kosten und mehr Bürokratie nichts, vor allem nicht mehr Sicherheit. Was sich ändern würde ist, dass die persönliche Waffe der Wehrpflichtigen im Zeughaus bleibt. Die Initiative zielt damit also auf rund 10 Prozent der vermuteten rund 2,5 Millionen Waffen die in der Schweiz in Privatbesitz sein sollen, illegale Waffen werden davon nicht erfasst. Ausgerechnet jene Waffen der Bürger die Dienst für unser Land leisten würden eingezogen. Die Initiative rüttelt damit am Vertrauen des Staates in die Bürger und schwächt so die Verankerung der Milizarmee in unserer Gesellschaft. Genau darum scheint es den Initianten aus den Reihen der Armeeabschaffer zu gehen. Im Weiteren steht das ausserdienstliche Schiesswesen und damit die Zukunft unserer Schützenvereine auf dem Spiel. Über 85 Prozent der Schützen üben ihren Sport mit einer Armeewaffe aus. Die Initiative entzieht den Schützenvereinen ihre Grundlage, eidgenössische und kantonale Schützenfeste, Jungschützenkurse und das Feldschiessen gehörten der Vergangenheit an. Es geht daher bei dieser Abstimmung weniger um Sicherheit, als um die Demontage stolzer Traditionen und wichtiger Werte unseres Landes wie Vertrauen, Freiheit und Eigenverantwortung. Die Vorlage betrifft daher uns alle und ist klar abzulehnen.
Christian Lucek

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